(via sleepspaces)
So in America when the sun goes down and i sit on the old broken-down river pier watching the long, long skies over New jersey and sense all that raw land that rolls in one unbelievable huge bulge over to the West Coast, and all that road going, all the people dreaming in the immensity of it, and in Iowa I know by now the children must be crying in the land where they let the children cry, and tonight the stars’ll be out, and don’t you know that God is Pooh Bear? the evening star must be dropping and shedding her sparkler dims on the prairie, which is just before the coming of complete night that blesses the earth, darkens all rivers, cups the peaks and folds the final shore in, and nobody, nobody knows what’s going to happen to anybody besides the forlorn rags of growing old, I think of Dean Moriarty, I even think of Old Dean Moriarty the father we never found, I think of Dean Moriarty.
life:
On the anniversary of Winston Churchill becoming Prime Minister of England, LIFE.com offers a selection of photos of the great British leader in quieter, private moments, far away from the world of governance.
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(via historyisinteresting)
Daβ ich von ihm rede, darf ich vielleicht mit einem Privileg rechtfertigen, das mir, ganz ohne mein Verdienst, zuteil wurde. Er hat mich nachgemacht; sicherlich bin ich einer der wenigen Intellektuellen, denen das widerfuhr, und die von dem Augenblick Rechenschaft zu geben vermögen. Wir waren, mit vielen anderen zusammen, in einer Villa in Malibu, am Strande auβerhalb von Los Angeles, eingeladen. Einer der Gäste verabschiedete sich früher, während Chaplin neben mir stand. Ich reichte jenem, anders als Chaplin, ein wenig geistesabwesend die Hand und zuckte fast zugleich heftig zurück. Der Abschiednehmende war einer der Hauptdarsteller aus dem kurz nach dem Krieg berühmt gewordenen Film ‘The Best Years of Our Life’; er hatte im Krieg die Hand verloren und trug an deren Statt aus Eisen gefertigte, aber praktikable Klauen. Als ich die Rechte schüttelte, und sie auch noch den Druck erwiderte, erschrak ich aufs äuβerste, spürte aber sofort, daβ ich das dem Verletzten um keinen Preis zeigen dürfte, und verwandelte mein Schreckgesicht im Bruchteil einer Sekunde in eine verbindliche Grimasse, die weit schrecklicher gewesen sein muβ. Kaum hatte der Schauspieler sich entfernt, als Chaplin bereits die Szene nachspielte. So nah am Grauen ist alles Lachen, das er bereitet und das einzig in solcher Nähe seine Legitimation gewinnt und sein Rettendes.
gerade erschienen: wortwuchs 7, mit einem winzigen bisschen was von mir und tollen texten von anderen. kann man hier bestellen.
In nicht allzu ferner Zukunft sollen ihre Raumschiffe Roboter auf Asteroiden bringen, um die Rohstoffe dieser Kleinplaneten auszubeuten - zum Beispiel seltene Metalle wie Platin, aber auch Wasser.
Aus dem Wasserstoff und dem Sauerstoff könne man unter anderem Raketentreibstoff machen. Anderson sieht die Asteroiden schon als eine Art Tankstellen-Netzwerk für den Weg in immer weitere Tiefen des Weltalls.
Steht hier. Und nach der Rente: Ab in die Rakete. Auf riesigen Sandwürmern reiten <3
In einem Gedicht Liliencrons wird die Militärmusik beschrieben. Erst heißt es: »Und um die Ecke brausend brichts, wie Tubaton des Weltgerichts«, und es schließt: »Zog da ein bunter Schmetterling / tsching-tsching bum, um die Ecke?« Poetische Geschichtsphilosophie der Gewalt, mit dem Weltgericht am Anfang und dem Falter am Ende.

